Wir haben bereits den Startschuss für weitere Projekte zur „Mentalen Gesundheit“ gegeben und werden dieses wichtige Thema kontinuierlich weiterentwickeln. Gerade in Zeiten sozialer Distanzierung ist es essenziell, auch auf unsere psychische Gesundheit zu achten. Während wir uns mit voller Hingabe um unsere Patienten sowie deren Besitzerinnen und Besitzer kümmern, vernachlässigen wir oft unser eigenes Wohlbefinden. Besonders alarmierend ist die hohe Suizidrate unter Tierärztinnen und Tierärzten – auch ein internationales Problem, das uns dazu veranlasst, auf nationaler Ebene aktiv zu werden. Wir sehen es als unsere Verantwortung, weiterhin Initiativen zu ergreifen, das Bewusstsein für diese Thematik zu schärfen und gezielte Unterstützungsangebote zu schaffen. Unser Ziel ist es, all jene zu begleiten, die ihre gesundheitliche und psychische Leistungsfähigkeit erhalten oder wiedererlangen möchten.
Das Berufsbild der Tiermedizin befindet sich im Wandel. Wir setzen uns aktiv für die Förderung des tierärztlichen Nachwuchses ein – insbesondere in weniger attraktiven Berufsfeldern wie der Nutztierpraxis, der Arbeit im ländlichen Raum oder der Fleischuntersuchung.
Die SFU spielt aber eine zentrale Rolle in der Lebensmittelüberwachung – einem essenziellen Tätigkeitsfeld und einer wichtigen Einkommensquelle für zahlreiche Tierärztinnen und Tierärzte. Dennoch kehren immer mehr Kolleg*innen diesem Bereich den Rücken. Die Gefahr, dass diese Aufgaben zunehmend an fachfremde Personen übertragen werden, ist real und besorgniserregend.
Unser Ziel ist es, diesem Trend entgegenzuwirken, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Berufsfelder zu schärfen und nachhaltige Anreize für den tierärztlichen Nachwuchs zu schaffen.
In Salzburg wurde ein stark nachgefragter Besamungskurs für angehende Tieräzt*innen eingeführt.
Das Gründer*innen Service wurde gestartet und wird weiter ausgebaut.